Ob für Online-Shops, Social Media oder Modeblogs – professionelle Kleidungfotografie ist entscheidend, damit die Produkte gut wirken und Käufer oder Follower überzeugt werden. Doch wie inszeniert man Kleidung optimal? Hier sind die wichtigsten Tipps.
1. Beleuchtung ist alles
- Natürliches Licht: Indirektes Tageslicht wirkt weich und neutral, perfekt für detailreiche Fotos.
- Vermeide direkte Sonne: Sie erzeugt harte Schatten und verfälscht Farben.
- Künstliches Licht: Softboxen oder LED-Panels sorgen für gleichmäßige Ausleuchtung, besonders bei Studioaufnahmen.
2. Präsentation der Kleidung
- An Model oder Puppe: Kleidung wirkt realistisch und zeigt Passform, Fall und Schnitt.
- Flatlay / Auf dem Boden: Besonders für Shirts, Schuhe oder Accessoires beliebt.
- Auf Kleiderbügel: Praktisch für schnelle Online-Aufnahmen, sollte aber sauber und gerade hängen.
Tipp: Immer auf glatte, saubere Oberflächen achten – Falten und Knicke stören den Eindruck.
3. Hintergrund und Farben
- Neutraler Hintergrund: Weiß, Grau oder Schwarz lenken nicht vom Produkt ab.
- Kontrast beachten: Kleidung sollte sich deutlich vom Hintergrund abheben.
- Kontextbilder: Outdoor- oder Lifestyle-Aufnahmen können zusätzliche Atmosphäre erzeugen.
4. Detailaufnahmen
- Naht, Muster & Stoff: Zeige Materialqualität und besondere Details.
- Accessoires & Knöpfe: Nahaufnahmen vermitteln Wertigkeit.
- Etiketten / Logos: Optional für Branding wichtig, aber nicht aufdringlich.
5. Bildkomposition und Perspektive
- Front-, Seiten- und Rückansichten: Präsentieren alle wichtigen Perspektiven.
- Gleichmäßiger Abstand: Kleidung mittig platzieren, um Verzerrungen zu vermeiden.
- Verschiedene Blickwinkel: 45°-Aufnahmen können Tiefe erzeugen und den Schnitt besser zeigen.
6. Nachbearbeitung
- Farbanpassung: Farben sollten realistisch wirken.
- Retusche: Kleine Falten, Staub oder Fusseln entfernen.
- Formatierung: Einheitliche Bildgrößen und Auflösungen für Online-Shops.
Fazit
Die beste Kleidungfotografie hängt von Beleuchtung, Präsentation und Details ab. Ob professionelles Studio, natürliche Tageslichtaufnahme oder Flatlay – entscheidend ist, dass die Kleidung klar, ansprechend und realistisch präsentiert wird.
Extra-Tipp: Teste verschiedene Perspektiven und Lichtsituationen, um die optimalen Aufnahmen zu finden.
Wenn du willst, kann ich den Beitrag auch als kurze Checkliste für Anfänger, für Social Media optimiert oder mit Beispielen für Instagram-taugliche Shots umformulieren.
Willst du, dass ich das mache?